Das historische Schloss Château Béla ist ein außergewöhnlicher Ort, dessen Geschichte bis weit in die Vergangenheit reicht. Im Laufe der Jahrhunderte, bis zur Ankunft von Türken, gab es viele Besitzer des Schlosses, , aber niemand kann wirklich sagen, wie alt ist das Schloss genau ist. Zur Zeit der türkischen Invasion war das Dorf völlig zerstört und blieb bis zum frühen 17 Jahrhundert entvölkert.

Die Rekonstruktion von Château Béla begann mit János Terstyánsky, der ein örtlicher Adliger war. Das Schloss wurde vom Architekten Jakab Mayer geplant, und begann damals seiner heutigen Gestalt und Form zu entsprechen. Zuerst wurde mit dem Bau der Kapelle begonnen, die 1780 fertiggestellt wurde. geweiht wurde. Château Béla wurde von Herrn Pál Sherdahelyi gekauft und die Kapelle wurde im selben Jahr geweiht. Bis zum heutigen Tag dient sie als Dorfkirche in der auch Hochzeiten stattfinden können. Das Schloss wurde im französischen Barockstil erbaut und 1874 fertiggestellt.

Im Jahr 1834 wurde Herr Antal Baldacci aus Korsika der neue Besitzer, und er investierte im großen Umfang in das Gut, indem er eine Befestigungsanlage, einen Wassergraben, eine Zugbrücke, sowie die Parklandschaften des Schlosses errichten ließ. Er beschäftigte berühmte Maler, und stattete das Schloss mit Möbeln aus Mahagoni-, Zedern- und Ebenholz aus. Er war auch ein Bewunderer und Verehrer des Fernen Ostens und erweiterte seine Sammlung von Kunstobjekten mit seltenen Kunstwerken aus China und Japan. Im Jahre 1864 wurde für die Familie Baldacci eine Krypta unter der Schlosskapelle hinzugefügt.

Im Jahr 1880 gehörte das ganze Anwesen dem Bankier der Familie Baldacci, der das Schloss mit allem Zubehör an Herrn Zigmund Brodi verkaufte. Der neue Besitzer wurde populär nach dem Bau der ersten Schule im Dorf. Im Jahr 1910 wurde Château Béla von Adolf von Ullmann, einem Adligen aus Budapest, erworben und im Jahr 1925 erbte sein Sohn Baron Georg von Ullmann Château Béla. Im Jahr 1945 emigrierte Baron Georg von Ullmann in die Schweiz.

1945 wurde die Eigentümerfamilie enteignet und Château Béla wurde übernommen durch die Regierung der sozialistischen Tschechoslowakei, und zu einer Strafanstalt für politische Gefangene. Später wurde das Château auch als Chemiefabrik genutzt, dann wurde eine Landwirtschaftsschule hier untergebracht, und diente unter anderem auch als Großlagerstätte für Haushaltsprodukte. Obwohl das Schloss in den vergangenen 250 Jahren viel gesehen und erlebt hatte, war es zu keiner Zeit so schlimm wie in den Zeiten des Kommunismus, wo alle ursprünglichen Züge zerstört wurden, die Wände mit Kalk übermalt wurden, und sämtliche Möbel verbrannt wurden.

Im Jahr 1990 wurde Château Béla unter Denkmalschutz gestellt, aber in Wirklichkeit gab es zu diesem Zeitpunkt nichts schützenswertes mehr.

Im Jahr 2000 erwarb Gräfin Ilona von Krockow, Baron Georg von Ullmanns Enkelin, Château Béla zurück von der slowakischen Republik. Château Béla wurde liebevoll rekonstruiert und eröffnete im Jahr 2008 als 5 Sterne Hotel.

Bitte zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wann immer Sie eine Frage haben!

+421-36-7577-600, reception@chateau-bela.com